Adlerhof - Salzburg, Salzburg, 5020, Österreich

Schloss Mirabell

Im 18. Jahrhundert schuf der Architekt Lukas von Hildebrandt unter der Herrschaft von Erzbischof Franz Anton von Harrach mit dem Schloss und den Gärten von Mirabell ein prächtiges Beispiel barocker Baukunst.

Heute befindet sich im Schloss ein Saal für klassische Konzerte, sowie einige Räumlichkeiten der Salzburger Stadtverwaltung und sind nicht frei zugänglich (statt Erzbischöfen, residiert heutzutage der Salzburger Bürgermeister im Schloss Mirabell - so ändern sich die Zeiten:).

Die Gärten rund ums Schloss sind hingegen allen Besuchern frei zugänglich und beherbergen neben einer kuriosen Sammlung steinerner Barockzwerge, ein Barockmuseum, einen Kinderspielplatz, Springbrunnen und viele Bänke zum Sonnenbaden (falls sie denn scheint). Berühmt ist der Mirabellgarten vor allem auch für das perfekte Ansichtskartenmotiv, das sich dem Betrachter mit der Festung Hohensalzburg vor dem Hintergrund der barocken Steinskulpturen und der Gartenanlage mit Springbrunnen bietet.

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Erzbischöfliche Residenz

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Salzburg ist seit der Ankunft des Hl. Hrodbertus (Hl. Rupert) im Jahre 696 n. Chr. eine Stadt mit Bischofssitz.

Die erzbischöfliche Herrschaft über Salzburg währte dabei über 1.100 Jahre, bis nämlich der letzte Bischof, Hieronymus Graf Colloredo, im Jahre 1803 gezwungen wurde auf die weltliche Herrschaft über Salzburg zu verzichten. Heute kann die ehemalige Residenz der Salzburger Fürsterzbischöfe besichtigt werden. Es lässt sich durch die Säle schlendern und die über mehrere Jahrhunderte hinweg entstanden Kunsthandwerksarbeiten der Prunkräume bestaunen.

Salzburger Festspiele

"Als Symbol der Versöhnung einer vom Krieg zerrissenen und entzweiten Generation," so wurden Idee und Programm der Salzburger Festspiele von Hugo von Hofmannsthal im Jahre 1919 zusammen gefasst.

1920 wurde schließlich der "Jedermann", auf einer aus den Baracken eines Kriegsgefangenenlagers gezimmerten Bühne, im Rahmen der Salzburger Festspiele uraufgeführt. Heute finden sich im Rahmen der Festspiele (Osterfestspiele, Pfingstfestspiele, Sommerfestspiele = Ende Juli bis Ende August) Kulturinteressierte aus der ganzen Welt in Salzburg ein, um die Opernaufführungen, Konzerte oder Schauspiele zu genießen.

Außerhalb der Festspielzeiten kann im Rahmen einer geführten Tour durch die Festspielhäuser ein Blick hinter die Kulissen der Festspielstadt geworfen werden.

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Mozart in Salzburg

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Mozart is dead! (since 1791), but he lives on in Salzburg: as -balls, Sausages, umbrellas, baseball caps, beer glasses, and whatever you can print a Mozart picture on.

But of course, he lives on in his music too, which can be enjoyed in many concerts throughout the year (especially in the Salzburger Schloss- and Festungsconcerts - we can help you with ticket requests) or in the concerts and operas during the Festival season. Today, the city of Salzburg profits a lot from its most famous son. So it is easily forgotten, that Mozart was literally kicked! out of Salzburg in 1781 and that he lived in Vienna from this point on until his death.

On the traces of Mozart, you can visit his birth place (still original) as well as his livingg house (a reconstruction, as it was destroyed in the 2nd World War). But there are also some other places, as the archbishops residence, where the young Mozart gave his first concerts, or the cathedral , where Mozart used to play the organ, which are of interest

Hellbrunn

"Oh, welch schöner Rückzugsort, welche Anmut, welch Entzücken, welch klein irdisches Paradies habe ich heute zu betrachten das Glück gehabt. Das ist Hellbrunn!" - Domenico Gisberti, 1671

Ein erzbischöfliches Lustschloss, mit einer weitläufigen Parkanlage und den einzigartigen "Wasserspielen", das ist die vom barocken Baumeister Antino Solari am Beispiel italienischer Villen entworfene Anlage von Hellbrunn. Die Hauptattraktion von Hellbrunn sind die "Wasserspiele", ein Stück High-Tech des 17. Jahrhunderts. Mit Wasserkraft betrieben, lädt ein Parcours wasserspeiender Statuen, Grotten, Sesseln, usw... zum nass werden ein! (zur Freude der Erzbischöfe und Tourguides)

Der weitläufige Schlosspark ist dabei ein beliebter Ausflugsfort für Salzburger und Salzburgerinnen. Auf einer großen Picknickwiese, dem Kinderspielplatz oder im schönen Salzburger Zoo lässt es sich gut vom sonstigen Sightseeingstress erholen.

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Barocke Kirchen

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Über tausend Jahre geistlicher Herrschaft über Salzburg brachten den Bau zahlreicher Kirchen und Klöster im Salzburger Stadtgebiet mit sich.

So findet sich heute von Kirchen romanischen, gotischen oder barocken Stils, für jeden Kirchenstilgeschmack etwas in Salzburg. :) Vor allem während der Barockzeit erlebte die Ausstattung und der Bau von Kirchen in Salzburg seine Blüte. Die berühmtesten Architekten dieser Zeit, wie etwa Santino Solari oder Fischer von Erlach wurden damit beauftragt die Kirchen Salzburgs zu gestalten

Mit dem aus Salzburger Goldminen gewonnenen Edelmetall, schufen erstrangige Goldschmiede, wie etwa Paulus von Vianen, Verzierungen und zahlreiche Kunsthandwerksschätze in den Kirchen. Leider gingen im Laufe der Jahrhunderte viele davon aus Salzburg "verloren", zu bestaunen reicht aber noch immmer was Niet und Nagelfest in den Kirchen verbaut wurde.

Salzburger Dom

Seit seiner Weihe im Jahr 774 n.Chr. befindet sich der Salzburger Dom an der selben Stelle. Obwohl immer wieder zerstört, wurde dabei das Gebäude im Laufe seiner Geschichte immer wieder neu aufgebaut, etwa:,

  • beim Dom-Neubau 1181,
  • nach dem Dombrand 1598 oder
  • nach den Zerstörungen durch Bombenabwürfe im Jahre 1944.

Noch heute zeugt der Salzburger Dom von der Macht, Reichtum und dem Kunstsinn der Salzburger Erzbischöfe des 17. Jahrhunderts, die für die Gestaltung des Domes und der umliegenden Plätze eigens italienische Architekten beauftragten.

In diesem Sinne ist es vor allem das gesamte Ensemble aus Plätzen, Brunnen und der Kathedrale, die den Reiz des Domes und seiner Umgebung ausmachen.

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Barocke Friedhofskultur

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"Vanitas"
(Nichtigkeit, Eitelkeit"; das zentrale Motiv barocker Musik, Literatur und bildender Kunst)

"Memento Mori!"
("Gedenke, dass du sterben musst!" - barocker Sinnspruch)

Steinerne Totenschädel starren Ihnen aus leeren Augenhöhlen hinterher, die letzten Körnchen der Sanduhren scheinen soeben zu Boden zu rieseln. Ein mulmiges Gefühl stellt sich ein, bei dem, der einen Spaziergang über einen der alten innerstädtischen Friedhöfe, St. Sebastian oder St. Peter, wagt.

Zahlreiche makaber anzusehende, stumme Zeugen barocker Vergänglichkeit zieren die Gruften und Gräber und machen einen Spaziergang über die Friedhöfe zu einem unheimlichen Erlebnis.

Monchsberg

Der Mönchsberg ist der größte der drei Salzburger Stadtberge ( Kapuziner-, Mönchs- und Rainberg) und gleichzeitig der Festungsberg.

Zahlreiche Wanderwege führen auf und über den Berg und laden so zu einem Waldspaziergang mit grandiosen Aussichten auf die Alt- und Neustadt ein. Neben dem Naturerlebnis sind es vor allem auch die alten Wehr- und Befestigungsanlagen, die sich über den ganzen Berg erstrecken und für Wanderer interessant anzusehen sind.

Im übrigen zählt der Mönchsberg zu den am frühest besiedelten Flecken Salzburgs, Spuren weisen bis in die Jungsteinzeit (4.500 - 2.000 v. Chr.) zurück. Die Römer bauten übrigens Wein auf dem Mönchsberg an, eine Tradition die gerade wieder aufgegriffen wird.

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Festung Hohensalzburg

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Der Grundstein für den Bau der Festung Hohensalzburg wurde bereits im 11. Jahrhundert nach Christus gelegt.

Im Zuge der Jahrhunderte ließen die Salzburger Erzbischöfe die Burg kontinuierlich ausbauen, sodass die Festung Hohensalzburg heute die größte Burganlage Europas darstellt. Neben dem Burgmuseum und der wunderschönen Aussicht, lässt es sich gut zwischen den dicken Wehrmauern durch die Burg schlendern und sich in vergangene Zeiten zurückversetzt fühlen.

Auf die Festung hinauf führt eine Zahnradbahn sowie der, etwas steile, Aufgang zur Burg zu Fuß. Zu einem schönen Spaziergang laden die Wanderwege über den Festungsberg, den Mönchsberg" ein.

Kapuzinerberg

Ein steiler Pfad führt den Kapuzinerberg hinauf, an alten Villen und dem Kloster der Kapuzinermönche vorbei, direkt in einen Buchenwald.

Über steinerne Treppen und zahlreiche Pfade lässt sich dort dem Touristentrubel entflohen rund um den Berg wandern.

Auf dem "Berggipfel" schließlich befindet sich für durstige Wanderer ein Schloss samt Aussichtsterrasse und Burgschenke.

Außer den wenigen Villen, unter anderem der des Schriftstellers Stefan Zweig, ist der Berg sehr naturbelassen und manch Wanderer hat sogar eine der hier heimischen Stadtgämsen beobachten können...

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Barocke Plätze und Brunnen

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Es war der Plan Erzbischof Wolf Dietrichs (Bischof von 1587 - 1612), aus Salzburg die "Ideale Stadt" zu machen.

Zu diesem Zweck ließ er weite Teile des mittelalterlichen Stadtkerns, mit seinen engen verschlungenen Gässchen, abreißen und platzierte dort den gewaltigen Neubau des Doms, flankiert von großzügig angelegten Plätzen samt Brunnen. Ein "Deutsches Rom" sollte Salzburg werden, und es ist tatsächlich bis heute ein besonderes Erlebnis über die zahlreichen Plätze Salzburgs zu spazieren und die (zumeist) sehr kunstvollen Skulpturen der Brunnen zu betrachten.